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Maibaumaufstellen in Hof begeistert die Dorfgemeinschaft

Am 30. April wurde in Hof wieder das traditionelle Maibaumaufstellen gefeiert. Bereits am Vormittag begann der ereignisreiche Tag: Der diesjährige Maibaum wurde im nahegelegenen Wald geschlagen und anschließend zum Dorfplatz transportiert. Dort schmückten ihn die Hofinger mit viel Engagement und Liebe zum Detail.

Gestiftet wurde der Baum in diesem Jahr von Werner Baumgartner. Mit einer beeindruckenden Länge von 25,5 Metern ragte er später über den Dorfplatz hinaus und bildete den Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

Nachdem der 1. Vorstand, Florian Irrgang, die Dorfgemeinschaft herzlich begrüßt hatte, begann das eigentliche Aufstellen des Maibaums. Unter der fachkundigen Anleitung von Schäffner Walter wurde der Baum sicher und traditionell in die Höhe gebracht – ein Moment, der von vielen Zuschauern mit Spannung verfolgt wurde.

Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war im Anschluss das Aufstellen des Kindermaibaums durch die Kinderfeuerwehr, die mit großem Einsatz dabei war.

In geselliger Atmosphäre klang der Abend schließlich aus. Zur späten Stunde wurde der Maibaum traditionell verlost. Als glücklicher Gewinner durfte sich Christian Schnurr über den Gewinn freuen.

Das Maibaumaufstellen war auch in diesem Jahr wieder ein gelungenes Fest, das den Zusammenhalt und die gelebte Tradition in Hof eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Hofinger Silberrücken erfolgreich

Gruppe der FFW Hof legt das Leistungsabzeichen Ü40 Gold ab

Groß war die Freude bei den Kameraden der FFW Hof, als sie vor wenigen Tagen das Leistungsabzeichen Ü40 Gold erfolgreich ablegten. Das Leistungsabzeichen Ü40 wurde erst 2019 eingeführt, um altgedienten Kameradinnen und Kameraden weiterhin die Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Zugelassen sind nur Kameradinnen und Kameraden, die über 40 Jahre alt sind und bereits alle sechs Leistungsabzeichen bis hin zu Gold-Rot abgelegt haben. Die Hofinger Kameraden, alle schon Ü50, zwei sogar Ü60, haben nicht nur diese Voraussetzung erfüllt, sondern bereits Ü40 Bronze vor vier Jahren und Ü40 Silber vor zwei Jahren abgelegt. Bei Ü40 Gold mussten sie erneut beweisen, dass sie die Knotentechnik beherrschen und wissen, wo genau in ihrem Fahrzeug welcher Ausrüstungsgegenstand verstaut ist. Vor allem aber mussten sie in der geforderten Zeit (einen „Altersbonus“ gab es nicht) einen kompletten Löschangriff aufbauen und Saugschläuche kuppeln. Die Schiedsrichter, KBI Marco Greil, Richard Müller und Franz Haas, achteten penibel auf die saubere Durchführung und die zeitlichen Vorgaben. Dank ihres Ehrgeizes und ihres Übungsfleißes lieferten die Hofinger eine fast fehlerfreie Leistung ab. Die Kameraden Walter Schäffner, Helmut Baumgartner, Thomas Lex, Sepp Staudner, Gerhard Brückl, Max Irrgang, Jürgen Steinkirchner und Herbert Haberl dankten ihrem Gruppenführer Michael Pöschl, der die Übungsstunden geleitet hatte. Der Stolz war groß als KBI Marco Greil erwähnte, diese Gruppe sei die erste im KBI Bereich Cham, die das Leistungsabzeichen Ü40 in Gold erfolgreich abgelegt hat und seines Wissens nach vermutlich auch die erste im ganzen Landkreis, bei der alle Teilnehmer bereits Gold erreicht haben. Das freute auch die beiden Kommandanten der FFW Hof Markus Baumgartner und Bettina Wagner sehr. Die Hofinger haben bewiesen, dass sie nicht nur feiern (150-jähriges Jubiläum vom 16. – 20. Juli 2026), sondern auch Einsätze meistern können.

FFW Haderstadl sagt Ja

FFW Hof hat ihren Patenverein für das 150- jährige Gründungsfest

Das Wetter war perfekt, als die Hofinger am vergangenen Samstagnachmittag zu Fuß nach Haderstadl zogen, selbstverständlich mit Fahne, Musik und einem Fass Bier. Die beiden Fahnenträger Ludwig und Johann Bucher zeigten auf der langen und steilen Strecke, was sie konnten. In Haderstadl angekommen war der Dorfplatz schon voll mit den Mitgliedern der Haderstadlinger Wehr und einer Delegation der FFW Chameregg, dem designierten Ehrenpatenverein. Die beiden Festleiter Florian Irrgang und Helmut Baumgartner trugen ihre Bitte vor, die FFW Haderstadl möge doch angesichts der langen Freundschaft zwischen den beiden Wehren als Patenverein beim 150-jährigen Gründungsfest im Juli fungieren. Vor einer Zusage mussten die Hofinger jedoch noch harte Prüfungen bestehen. So hatten sie für die beiden Festleiter und die Kommandanten Markus Baumgartner und Bettina Wagner einen Holzrahmen gebaut, in dem die vier eine geschlagene Stunde knien mussten, während einige Andere Aufgaben zu erledigen hatten. Mit dem Knien allein war es jedoch noch nicht getan, jeder bekam „Insignien ihrer Macht“. Der Helmut einen Feuerwehrhelm mit einem Holzschild „I gib den Takt vor“ sowie eine mit Beton gefüllte große Uhr um den Hals, der Florian ebenfalls einen Feuerwehrhelm mit einem Holzschild „I muss ausbaden“ und Schwimmflügel, wohl ein Hinweis auf die unterschiedlichen Herangehensweisen der beiden. Bettina bekam eine Königskrone und einen Königsumhang und Markus einen Feuerwehrhelm mit blauer Signalleuchte. Und damit die vier nicht verdursteten bekamen sie Milchflaschen mit einem stärkenden Getränk. Bei der ersten Prüfung musste die Schirmherrin mit den beiden Festleitern zeigen, ob sie den Lamberg überhaupt kennen, wenn sie schon den Lamberger Bären als Maskottchen wählen. So hundertprozentig gelang das nicht, hatte die Karin doch gleich bei der Höhe des Lamberg die Kirche samt Kirchturm mit eingerechnet. Der Hofinger Vereinsdiener Thomas Schamberger musste dann beweisen, dass er Infopost für die Haderstadlinger auch an die richtige Adresse zustellen könnte. Knifflig wurde es, als die Haderstadlinger wissen wollten, ob die Hofinger auch unter erschwerten Bedingungen das Saugschlauchkuppeln beherrschen, wenn sie denn schon bei ihrem Fest einen „Kuppel-Cup“ durchführen. Die Hofinger schafften die Aufgabe mit Bravour, obwohl sie durch die Schweißerbrillen kaum etwas sehen konnten. Mit der nächsten Aufgabe wollten die Haderstadlinger wohl dem anwesenden Ersten Bürgermeister Martin Stoiber darlegen, wie wichtig ein neues Fahrzeug wäre. Denn sie hatten ein Tretfahrzeug organisiert, mit dem die Hofinger zu einem „Einsatz“ fahren mussten. Der Wassertruppmann Max Irrgang musste dazu mit Eimern Wasser holen, mit dem eine Handpumpe befüllt wurde. Die Festmutter Katrin Betz und die Festbraut Theresa Steinkirchner konnten dann das „brennende“ Haus löschten. Bei jeder erfüllten Aufgabe erhielten die Hofinger ein Holzschild mit einem Wort, bis endlich die Patenbraut Julia Gruber das erlösende „Ja“ aus einem oberen Fenster des Feuerwehrgerätehauses abseilte und der Schriftzug „Feierwehr Haderstodl sagt JA zu Hof“ zu lesen war.

Anschließend ging es gemeinsam nach Hilm in die neu erbaute, wunderschön dekorierte Halle von zweitem Vorstand Julian Klingseisen, wo es reichlich zu trinken von der Brauerei Hofmark und gut zu essen vom Gasthaus Schneider gab. Sogar eine große Hüpfburg hatten die Haderstadlinger aufgebaut. Festleiter Florian Irrgang begrüßte zunächst die Ehrenamtsträger aus Hof und Haderstadl sowie Lotte Zißler, die Hofinger Festmutter von 1980 und den damaligen Schirmherrn Anton Schamberger. Auch über die Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters sowie der örtlichen Stadträte Stefan Schönberger und Thomas Platzer und des Pfarrers Sebastian Scherr freute er sich. Er wies auf die jahrzehntelange Freundschaft zwischen der FFW Haderstadl und der FFW Hof hin. Bei den vergangenen Festen war man jedes Mal gegenseitig Patenverein oder Ehrenpatenverein. Er verglich die Verbindung der beiden Vereine mit einer Ehe, in der derzeit eine besonders glückliche Phase herrsche. Anschließend übergab Helmut an den 1. Vorstand Martin Wals und den 1. Kommandanten Richard Müller noch einen mit ihren Namen versehenen Maßkrug, auf dass das Bier beim Fest im Juli niemals ausgehen möge. Nach mehreren Grußworten spielte das Quartett „Die Lumpen“ bis in die frühen Morgenstunden. Die Stimmung war grandios, die Bierbänke wurden kaum zum Sitzen gebraucht, weil fast alle, auch die älteren Semester, auf den Bänken standen. Besonders der Hofinger Kassier Jürgen Steinkirchner genoss die Stimmung und vollführte geradezu Freudensprünge, wird er doch beim Fest selbst immer im Festbüro sitzen müssen. Auch der Lamberger Bär schaute kurz vorbei, worüber sich besonders die Kinder freuten. Nach glücklichen Stunden machten sich schließlich einige der letzten Hofinger kurz vor dem Morgengrauen zu Fuß auf den langen Heimweg hinab ins Tal.

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Rama Dama in Hof

Am 11. April 2026 fand in Hof wieder die alljährliche „Rama Dama“-Räumungsaktion statt. Dabei wurde unser Dorf von Müll befreit, der sich entlang der Straßenränder und in der Umgebung angesammelt hatte.

Auch die Kinderfeuerwehr nahm zahlreich an der Aktion teil. Bei bestem Frühlingswetter waren die Kinder mit großem Einsatz dabei und leisteten einen wichtigen Beitrag für eine saubere Umwelt.

Zum Abschluss kamen alle Teilnehmer im Feuerwehrhaus zusammen und konnten sich bei einer gemeinsamen Brotzeit stärken.

Ehrenämterbitten in Hof

Am 21. März fand in Hof das traditionelle Ehrenämterbitten der Feuerwehr statt. Neben den Hofinger Feuerwehrlern nahmen auch die beiden Patenvereine Chameregg und Haderstadl mit der Patenbraut Julia Gruber an der Veranstaltung teil.

Auftakt war am Feuerwehrhaus, von wo aus den Auserwählten mit musikalischer Begleitung des Grenzland Trios von ihren Wohnhäusern abgeholt wurden. Der Festzug führte zunächst zur ehemaligen Bürgermeisterin Karin Bucher. Anschließend ging es weiter zu Theresa Steinkirchner, die gemeinsam mit ihren Eltern bereits vor dem Anwesen wartete. Dritte Station war Katrin Betz, die den Zug ebenfalls vor der Haustür empfing.

Nach dem gemeinsamen Rückmarsch zum Feuerwehrhaus wurden die Teilnehmer im Festzelt begrüßt. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem die Festmütter vergangener Jubiläen, Lotte Zißler (100-jähriges Gründungsfest) und Silvia Meißner (125-jähriges Gründungsfest), sowie die damaligen Schirmherren Anton Schamberger und Xaver Haberl.

Im Anschluss an eine Stärkung erfolgte die offizielle Anfrage durch die Festleiter Florian Irrgang und Helmut Baumgartner. Zuvor mussten die Verantwortlichen noch mehrere Aufgaben bewältigen. Schließlich sagten Katrin Betz als Festmutter, Karin Bucher als Schirmherrin und Theresa Steinkirchner als Festbraut ihre Unterstützung für das 150-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Hof zu.