Festgefolge der FFW Hof ist komplett

Am Pfingstsamstag stand bei herrlichstem Sommerwetter das Ehrenschirmherrn- und Ehrenfestmutterbitten der FFW Hof für ihr 150-jähriges Jubiläum vom 16. – 20. Juli 2026 an. In einem vollbesetzten Bus fuhren die Hofinger, begleitet von einer Abordnung aus Haderstadl und Schlonegg, zur Ortsmitte von Traitsching und marschierten von dort aus mit Festmutter, Festbraut und Schirmherrin zum Anwesen von Xaver und Gitte Haberl. Dabei durfte natürlich das Vereinstaferl und die Fahne nicht fehlen. Den Lamberger Bären ließen sie angesichts der Temperaturen diesmal zu Hause. Musikalisch begleitet wurden sie vom Trio SMS (Sepp, Markus und Sie), die sogleich für eine gscheide Feststimmung sorgten. Die Traitschinger staunten nicht schlecht als am Nachmittag plötzlich ein richtiger kleiner Festzug durch ihre Straßen zog. Im wunderschönen Garten der Haberls warteten schon die Familien von Xaver, dem designierten Ehrenschirmherrn und Sylvia Meissner, der designierten Ehrenfestmutter. Die beiden Festleiter mussten diesmal weder auf einem scharfkantigen Balken knien noch herausfordernde Aufgaben erfüllen. Offenbar waren ihre Worte so schön gewählt, dass von der Sylvia und vom Xaver gleich ein `Ja´ kam. Der Florian lobte den Xaver: Als Schirmherr warst damals a absolute Schau, des wiss ma mia Hofinger heid no genau. Als Viehhändler auch bekannt, dei Wort is felsenfest, koa Papier braucht’s bei dir, a Handschlag reicht fürs Fest. Und der Helmut schwärmte über Sylvia: Du bist bei uns scho lange a Star, unsre Festmutter warst, vor 25 Jahr. Du hast bewiesen: Du hast Schwung, und hältst unsan wilden Haufen jung.

Der Xaver wurde dabei richtig sentimental. Er lebt zwar seit 1986 in Traitsching, ist aber im Herzen immer noch ein Hofinger und zeigt das, indem er die FFW immer unterstützt und bei fast jeder Veranstaltung dabei ist. Und deshalb war er 2001 auch der perfekte Schirmherr, obwohl er selbst lieber nicht ganz vorne steht, da er sich als `stinknormalen´ Feuerwehrler sieht. Und für die Sylvia ist die FFW schlichtweg Heimat, unzählige schöne Erinnerungen sind mit der Feuerwehr verbunden. So z. B. an das Jubiläumsfest 1970, bei dem sie als Achtjährige mit dem damals sehr bekannten Jodler Franzl Lang hat singen dürfen, oder an das Fest 1980, bei dem sie eine der Fahnenbegleitungen war, und der Xaver übrigens Fahnenträger. Und natürlich an das Fest 2001, bei dem sie Festmutter war. Von den Festleitern bekamen Sylvia und Xaver dann einen mit ihrem Namen versehenen Bierkrug überreicht, der Xaver natürlich noch den obligatorischen Schirm und Sylvia und Gitte, die Frau vom Xaver, einen schönen Blumenstrauß.

Dann gab es eine Stärkung aus der wunderschön anzuschauenden Burger-Bar und Brez`n Bar und danach wurde es für die Festleiter doch noch ernst. Denn es mussten noch die beiden Bandspenderinnen, Leonie Hastreiter für das Ehrenpatenband und Maria Schamberger für das Patenband gebeten werden, beide übrigens seit neun Jahren Fahnenbegleitungen. Und die machten es denn Festleitern nicht so leicht. Da half es auch nichts zu erwähnen, dass der Kassier „tagelang jubiliert“ habe, weil er das Patenband nicht bezahlen musste und die Leonie als „one of the best“ bezeichnet wurde. Prüfungen für die Festleiter standen an! So wollten Leonie und Maria vor ihrer Zusage wissen, ob denn die Festleiter ihre Festdamen auch wirklich kennen. Kinderfotos und das jeweilige Geburtsdatum mussten zugeordnet und die jeweiligen Berufe der Festdamen erraten werden. Nur die letzte Aufgabe gelang fehlerlos: alle Berufe bzw. Ausbildungen von Schülerin über Grundschullehrerin, Elektrotechnikerin bis hin zur Kaminkehrerin wussten Florian und Helmut. Dann kam angesichts der heißen Temperaturen eine wirklich schwere Prüfung: Die beiden mussten blickdichte Brillen anlegen und hintereinander fünf Schnäpse dem Namen und dem Alkoholgehalt nach erkennen. Fehlerfrei gelang dies bei weitem nicht, der Tequila wurde gar zuerst mit Penicillin verwechselt. Dann endlich kam das erlösende `Ja´ von Maria und Leonie. Als Dank wurden Blumensträuße überreicht. Auch den übrigen Festdamen wurde gedankt, spenden sie doch gemeinsam ein schönes Festdamenband. Und vor allem waren Lea Fischer, Steffi Peinelt und Theresa und Sophie Schäffner jahrelang als Fahnenbegleiterinnen tätig. Glücklich waren die Festleiter auch, dass sie mit Nele Luithard, Leni Haydn, Lisa Hausner, Julia und Sofie Schneider sowie Marie Schönberger neue Fahnenbegleitungen gefunden haben. Der wunderbare Nachmittag ging leider viel zu früh zu Ende, denn die nächste Veranstaltung wartete schon.

Bierprobe geglückt

Bis zum 150-jährigen Jubiläum der FFW Hof vom 16. – 20- Juli 2026 ist es nicht mehr weit und so war es an der Zeit, das Bier der Hofmark-Brauerei auf seine Güte und seine Süffigkeit hin zu testen. Eine große Delegation des Hofinger Jubelvereins unter Begleitung einer kleinen Abordnung der FFW Haderstadl, ihres Patenvereins, und der FFW Chameregg, ihres Ehrenpatenvereins, machte sich vor wenigen Tagen mit dem Bus auf den Weg nach Loifling. Zuerst stand eine Führung durch die Brauerei an. Im Brauhaus von Hofmark wurden sie vom Chef Burghard Cording, dem Prokuristen Rainer Wagner und der Braumeisterin Miriam Engleder begrüßt. Sodann führten Miriam, und Stefan Schaarhofer, der älteste Braugeselle, alle in zwei Gruppen durch die Brauerei. Die Miriam bekam zuvor noch einen Blumenstrauß, damit sie auch ein Bier braut, das den Spruch `Hof mag Hofmark´ rechtfertigt. Die Hofinger erfuhren viel Interessantes, z. B. dass Hofmark eine der wenigen Brauereien ist, die überhaupt noch Bügelflaschen abfüllen kann. Oder dass die Reinigung der gebrauchten Flaschen ganze 35 Minuten dauert und in 85 Stationen mit einer Heißlauge von über 80 Grad erfolgt. Die Flaschenreinigungsanlage schafft zehntausend Flaschen pro Stunde, der Schließer für die Bügelflaschen gar zwölftausend Flaschen pro Stunde. Dimensionen, die beeindruckten. Stolz sind Miriam und Stefan auch darauf, dass sie so gut wie alle Flaschenformen abfüllen können und fast alle Maschinen aus der Region bezogen wurden. Regionalität ist Hofmark besonders wichtig. Nach der Erläuterung der Bierherstellung folgte noch ein Besuch im sog. `Russenkeller´, in dem das Bier gelagert wird und der so heißt, weil er so tief unten ist um sich darin bei einem kriegerischen Angriff in Sicherheit zu bringen. Und dort unten war es kühl, was angesichts der hohen Außentemperaturen wirklich erfrischend war. Eine weitere Erfrischung wartete dann gleich noch im Brauhaus, wo man das junge Bier kosten konnte. Dann ging es zu Fuß in den Biergarten des Hofmark Bräu, wo es ausgiebig Gelegenheit gab, die Güte der Hofmark Biere zu kosten. Die Hofinger wären nicht sie selbst, hätten sie nicht das Trio SMS mitgebracht, das bis tief in die Nacht spielte. Die Stimmung war wie üblich bereits nach wenigen Minuten grandios. Weitere im Biergarten anwesende Gäste konnten ihr Glück kaum fassen, dass sie Zeuge einer solchen Gaudi werden durften. So eine Bierprobe hat es bei Hofmark noch nicht gegeben! Erst um Mitternacht erreichte der Bus wieder das Hofinger Feuerwehrhaus und weil der Fahnenträger Johann Bucher dort in seinen 18. Geburtstag hineinfeierte, feierten etliche Hofinger und natürlich die Delegationen aus Haderstadl und Chameregg gleich mit.

Teilnahme am Chamer Volksfestumzuges

Einen Tag nach dem Ehrenpatenbitten nahm die Hofinger Wehr am Chamer Traditionsumzug „Klingendes Cham“ teil. Hier konnte man sich vor dem 150-jährigen Gründungsfest nochmals der Öffentlichkeit präsentieren und für das bevorstehende Jubiläum werben. Mit dabei war auch der Hofinger Bär, der bei den zahlreichen Zuschauern entlang der Strecke für Aufmerksamkeit sorgte

Ehrenpatenbitten der FFW Hof in Chameregg

Am Samstag, den 16. Mai 2026, zog die Feuerwehr Hof mit Blasmusik über die Lamberger- und die Böhmerackerstraße nach Chameregg, um einen Ehrenpatenverein für ihr 150-jähriges Gründungsfest zu erbitten.

In der Dorfmitte stoppten die beiden Vorsitzenden Matthias Adam und Werner Schäffner den Zug mit einem Kantholz quer über die Straße. Daraufhin mussten sich die Hofinger Festleiter Helmut Baumgartner und Florian Irrgang niederknien, um ihre Bitte um Übernahme der Ehrenpatenschaft vorzutragen. Während die beiden am Kantholz knieten, zog Vorstand Irrgang ein Gedicht hervor und richtete seine Bitte an die Chameregger mit den Worten: „Machts uns die Ehr und werdet Ehrenpate unserer Wehr.“

Bevor die „Schlonegger“ jedoch zusagten, mussten die Hofinger vier Aufgaben bewältigen. Bei der ersten Station sammelten Kinder mit einer Spendentrommel ein wenig „Vitamin B“.

Anschließend war Geschicklichkeit gefragt: Auf der Dorfstraße war mit Inline-Slalomstangen ein Parcours aufgebaut, den die Hofinger Feuerwehrspitze mit Unterstützung ihrer Mitglieder in mehreren Staffeln meistern musste. In der ersten Staffel schob eine Feuerwehrfrau einen Kameraden auf einem Tretbulldog durch die Slalomstangen – der Fahrer konnte dabei nichts sehen. In der zweiten Staffel wurde das Gefährt mit einem Bobbycar etwas kleiner. Bei der dritten und letzten Staffel mussten die Teilnehmer mit Vierfachskiern durch die Slalomstangen gelangen und am Ende zusätzlich einen Balken überwinden.

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Aufgabe wartete bereits die nächste Herausforderung: Alle Hofinger mussten den Knoten ihrer Krawatte öffnen und anschließend neu binden. Auch diese Aufgabe meisterten die Wehrleute – wenn auch manche nur mit Unterstützung eines Kameraden.

Bei der letzten Aufgabe war erneut eine Schranke quer über die Straße gelegt. Seitlich daran hing ein mit Bier gefüllter Ballermann-Eimer, der zunächst geleert werden musste. Nachdem dies zügig erledigt war, öffnete sich die Schranke und beide Vereine konnten gemeinsam ins Bierzelt einziehen.

Dort angekommen, wurden die Gäste mit Schnitzel und Bier versorgt. In den späteren Abendstunden überreichten die beiden Festleiter den Chameregger Führungskräften einen Festkrug als Geschenk. Die Trägerin des Ehrenpatenbandes, Luzia Gruber, erhielt von den Hofingern bereits vorab einen Blumenstrauß. Anschließend wurde im Festzelt noch ausgiebig gefeiert.

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Maibaumaufstellen in Hof begeistert die Dorfgemeinschaft

Am 30. April wurde in Hof wieder das traditionelle Maibaumaufstellen gefeiert. Bereits am Vormittag begann der ereignisreiche Tag: Der diesjährige Maibaum wurde im nahegelegenen Wald geschlagen und anschließend zum Dorfplatz transportiert. Dort schmückten ihn die Hofinger mit viel Engagement und Liebe zum Detail.

Gestiftet wurde der Baum in diesem Jahr von Werner Baumgartner. Mit einer beeindruckenden Länge von 25,5 Metern ragte er später über den Dorfplatz hinaus und bildete den Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

Nachdem der 1. Vorstand, Florian Irrgang, die Dorfgemeinschaft herzlich begrüßt hatte, begann das eigentliche Aufstellen des Maibaums. Unter der fachkundigen Anleitung von Schäffner Walter wurde der Baum sicher und traditionell in die Höhe gebracht – ein Moment, der von vielen Zuschauern mit Spannung verfolgt wurde.

Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war im Anschluss das Aufstellen des Kindermaibaums durch die Kinderfeuerwehr, die mit großem Einsatz dabei war.

In geselliger Atmosphäre klang der Abend schließlich aus. Zur späten Stunde wurde der Maibaum traditionell verlost. Als glücklicher Gewinner durfte sich Christian Schnurr über den Gewinn freuen.

Das Maibaumaufstellen war auch in diesem Jahr wieder ein gelungenes Fest, das den Zusammenhalt und die gelebte Tradition in Hof eindrucksvoll unter Beweis stellte.