Bierprobe geglückt

Bis zum 150-jährigen Jubiläum der FFW Hof vom 16. – 20- Juli 2026 ist es nicht mehr weit und so war es an der Zeit, das Bier der Hofmark-Brauerei auf seine Güte und seine Süffigkeit hin zu testen. Eine große Delegation des Hofinger Jubelvereins unter Begleitung einer kleinen Abordnung der FFW Haderstadl, ihres Patenvereins, und der FFW Chameregg, ihres Ehrenpatenvereins, machte sich vor wenigen Tagen mit dem Bus auf den Weg nach Loifling. Zuerst stand eine Führung durch die Brauerei an. Im Brauhaus von Hofmark wurden sie vom Chef Burghard Cording, dem Prokuristen Rainer Wagner und der Braumeisterin Miriam Engleder begrüßt. Sodann führten Miriam, und Stefan Schaarhofer, der älteste Braugeselle, alle in zwei Gruppen durch die Brauerei. Die Miriam bekam zuvor noch einen Blumenstrauß, damit sie auch ein Bier braut, das den Spruch `Hof mag Hofmark´ rechtfertigt. Die Hofinger erfuhren viel Interessantes, z. B. dass Hofmark eine der wenigen Brauereien ist, die überhaupt noch Bügelflaschen abfüllen kann. Oder dass die Reinigung der gebrauchten Flaschen ganze 35 Minuten dauert und in 85 Stationen mit einer Heißlauge von über 80 Grad erfolgt. Die Flaschenreinigungsanlage schafft zehntausend Flaschen pro Stunde, der Schließer für die Bügelflaschen gar zwölftausend Flaschen pro Stunde. Dimensionen, die beeindruckten. Stolz sind Miriam und Stefan auch darauf, dass sie so gut wie alle Flaschenformen abfüllen können und fast alle Maschinen aus der Region bezogen wurden. Regionalität ist Hofmark besonders wichtig. Nach der Erläuterung der Bierherstellung folgte noch ein Besuch im sog. `Russenkeller´, in dem das Bier gelagert wird und der so heißt, weil er so tief unten ist um sich darin bei einem kriegerischen Angriff in Sicherheit zu bringen. Und dort unten war es kühl, was angesichts der hohen Außentemperaturen wirklich erfrischend war. Eine weitere Erfrischung wartete dann gleich noch im Brauhaus, wo man das junge Bier kosten konnte. Dann ging es zu Fuß in den Biergarten des Hofmark Bräu, wo es ausgiebig Gelegenheit gab, die Güte der Hofmark Biere zu kosten. Die Hofinger wären nicht sie selbst, hätten sie nicht das Trio SMS mitgebracht, das bis tief in die Nacht spielte. Die Stimmung war wie üblich bereits nach wenigen Minuten grandios. Weitere im Biergarten anwesende Gäste konnten ihr Glück kaum fassen, dass sie Zeuge einer solchen Gaudi werden durften. So eine Bierprobe hat es bei Hofmark noch nicht gegeben! Erst um Mitternacht erreichte der Bus wieder das Hofinger Feuerwehrhaus und weil der Fahnenträger Johann Bucher dort in seinen 18. Geburtstag hineinfeierte, feierten etliche Hofinger und natürlich die Delegationen aus Haderstadl und Chameregg gleich mit.

Teilnahme am Chamer Volksfestumzuges

Einen Tag nach dem Ehrenpatenbitten nahm die Hofinger Wehr am Chamer Traditionsumzug „Klingendes Cham“ teil. Hier konnte man sich vor dem 150-jährigen Gründungsfest nochmals der Öffentlichkeit präsentieren und für das bevorstehende Jubiläum werben. Mit dabei war auch der Hofinger Bär, der bei den zahlreichen Zuschauern entlang der Strecke für Aufmerksamkeit sorgte

Ehrenpatenbitten der FFW Hof in Chameregg

Am Samstag, den 16. Mai 2026, zog die Feuerwehr Hof mit Blasmusik über die Lamberger- und die Böhmerackerstraße nach Chameregg, um einen Ehrenpatenverein für ihr 150-jähriges Gründungsfest zu erbitten.

In der Dorfmitte stoppten die beiden Vorsitzenden Matthias Adam und Werner Schäffner den Zug mit einem Kantholz quer über die Straße. Daraufhin mussten sich die Hofinger Festleiter Helmut Baumgartner und Florian Irrgang niederknien, um ihre Bitte um Übernahme der Ehrenpatenschaft vorzutragen. Während die beiden am Kantholz knieten, zog Vorstand Irrgang ein Gedicht hervor und richtete seine Bitte an die Chameregger mit den Worten: „Machts uns die Ehr und werdet Ehrenpate unserer Wehr.“

Bevor die „Schlonegger“ jedoch zusagten, mussten die Hofinger vier Aufgaben bewältigen. Bei der ersten Station sammelten Kinder mit einer Spendentrommel ein wenig „Vitamin B“.

Anschließend war Geschicklichkeit gefragt: Auf der Dorfstraße war mit Inline-Slalomstangen ein Parcours aufgebaut, den die Hofinger Feuerwehrspitze mit Unterstützung ihrer Mitglieder in mehreren Staffeln meistern musste. In der ersten Staffel schob eine Feuerwehrfrau einen Kameraden auf einem Tretbulldog durch die Slalomstangen – der Fahrer konnte dabei nichts sehen. In der zweiten Staffel wurde das Gefährt mit einem Bobbycar etwas kleiner. Bei der dritten und letzten Staffel mussten die Teilnehmer mit Vierfachskiern durch die Slalomstangen gelangen und am Ende zusätzlich einen Balken überwinden.

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Aufgabe wartete bereits die nächste Herausforderung: Alle Hofinger mussten den Knoten ihrer Krawatte öffnen und anschließend neu binden. Auch diese Aufgabe meisterten die Wehrleute – wenn auch manche nur mit Unterstützung eines Kameraden.

Bei der letzten Aufgabe war erneut eine Schranke quer über die Straße gelegt. Seitlich daran hing ein mit Bier gefüllter Ballermann-Eimer, der zunächst geleert werden musste. Nachdem dies zügig erledigt war, öffnete sich die Schranke und beide Vereine konnten gemeinsam ins Bierzelt einziehen.

Dort angekommen, wurden die Gäste mit Schnitzel und Bier versorgt. In den späteren Abendstunden überreichten die beiden Festleiter den Chameregger Führungskräften einen Festkrug als Geschenk. Die Trägerin des Ehrenpatenbandes, Luzia Gruber, erhielt von den Hofingern bereits vorab einen Blumenstrauß. Anschließend wurde im Festzelt noch ausgiebig gefeiert.

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Maibaumaufstellen in Hof begeistert die Dorfgemeinschaft

Am 30. April wurde in Hof wieder das traditionelle Maibaumaufstellen gefeiert. Bereits am Vormittag begann der ereignisreiche Tag: Der diesjährige Maibaum wurde im nahegelegenen Wald geschlagen und anschließend zum Dorfplatz transportiert. Dort schmückten ihn die Hofinger mit viel Engagement und Liebe zum Detail.

Gestiftet wurde der Baum in diesem Jahr von Werner Baumgartner. Mit einer beeindruckenden Länge von 25,5 Metern ragte er später über den Dorfplatz hinaus und bildete den Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

Nachdem der 1. Vorstand, Florian Irrgang, die Dorfgemeinschaft herzlich begrüßt hatte, begann das eigentliche Aufstellen des Maibaums. Unter der fachkundigen Anleitung von Schäffner Walter wurde der Baum sicher und traditionell in die Höhe gebracht – ein Moment, der von vielen Zuschauern mit Spannung verfolgt wurde.

Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war im Anschluss das Aufstellen des Kindermaibaums durch die Kinderfeuerwehr, die mit großem Einsatz dabei war.

In geselliger Atmosphäre klang der Abend schließlich aus. Zur späten Stunde wurde der Maibaum traditionell verlost. Als glücklicher Gewinner durfte sich Christian Schnurr über den Gewinn freuen.

Das Maibaumaufstellen war auch in diesem Jahr wieder ein gelungenes Fest, das den Zusammenhalt und die gelebte Tradition in Hof eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Hofinger Silberrücken erfolgreich

Gruppe der FFW Hof legt das Leistungsabzeichen Ü40 Gold ab

Groß war die Freude bei den Kameraden der FFW Hof, als sie vor wenigen Tagen das Leistungsabzeichen Ü40 Gold erfolgreich ablegten. Das Leistungsabzeichen Ü40 wurde erst 2019 eingeführt, um altgedienten Kameradinnen und Kameraden weiterhin die Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Zugelassen sind nur Kameradinnen und Kameraden, die über 40 Jahre alt sind und bereits alle sechs Leistungsabzeichen bis hin zu Gold-Rot abgelegt haben. Die Hofinger Kameraden, alle schon Ü50, zwei sogar Ü60, haben nicht nur diese Voraussetzung erfüllt, sondern bereits Ü40 Bronze vor vier Jahren und Ü40 Silber vor zwei Jahren abgelegt. Bei Ü40 Gold mussten sie erneut beweisen, dass sie die Knotentechnik beherrschen und wissen, wo genau in ihrem Fahrzeug welcher Ausrüstungsgegenstand verstaut ist. Vor allem aber mussten sie in der geforderten Zeit (einen „Altersbonus“ gab es nicht) einen kompletten Löschangriff aufbauen und Saugschläuche kuppeln. Die Schiedsrichter, KBI Marco Greil, Richard Müller und Franz Haas, achteten penibel auf die saubere Durchführung und die zeitlichen Vorgaben. Dank ihres Ehrgeizes und ihres Übungsfleißes lieferten die Hofinger eine fast fehlerfreie Leistung ab. Die Kameraden Walter Schäffner, Helmut Baumgartner, Thomas Lex, Sepp Staudner, Gerhard Brückl, Max Irrgang, Jürgen Steinkirchner und Herbert Haberl dankten ihrem Gruppenführer Michael Pöschl, der die Übungsstunden geleitet hatte. Der Stolz war groß als KBI Marco Greil erwähnte, diese Gruppe sei die erste im KBI Bereich Cham, die das Leistungsabzeichen Ü40 in Gold erfolgreich abgelegt hat und seines Wissens nach vermutlich auch die erste im ganzen Landkreis, bei der alle Teilnehmer bereits Gold erreicht haben. Das freute auch die beiden Kommandanten der FFW Hof Markus Baumgartner und Bettina Wagner sehr. Die Hofinger haben bewiesen, dass sie nicht nur feiern (150-jähriges Jubiläum vom 16. – 20. Juli 2026), sondern auch Einsätze meistern können.